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Zwischen Alltag und Ewigkeit

Über christliche Gemeinschaft – zwischen „Alles nur Stückwerk“ und „Himmel auf Erden“

Hier zwei Gedanken aus einem Gespräch über Leiterschaft, christliche Gemeinschaft und Schmerz.

Erster Gedanke: Man möchte ein Leiter sein, der nach Gottes Willen fragt und sich von ihm führen lässt. Der wie Jesus den Vater fragt, was dran ist. Das kann man allerdings nur für eine gewisse Zeit – zumindest fiel uns kein Beispiel eines Leiters ein, der nie Leute verletzt hat und immer in perfekter Verbindung zu Gott stand. Oft mischt sich „Menschliches“ ein. Wir sind ja nicht vollkommen.

Nach dem Gespräch schlug ich die Losung des Tages auf und da stand passend dazu:

Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

1 Korinther 13,10

Für diese gewisse Zeit kann die christliche Gemeinschaft/ Gemeinde dann „Himmel auf Erden“ erleben und das dürfen wir genießen – im Bewusstsein unserer Endlichkeit und Unvollkommenheit.

Der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich.

Jesaja 51,6

Zweiter Gedanke: In der Ewigkeit, vor Gott, werden wir auch mit dem Bruder stehen, der Ja zu Gott gesagt hat, mit dem Gott gnädig war, der uns (auf Erden) weh getan hat… Es ist an uns, dazu Ja (oder Nein) zu sagen.

Man hat Einfluss auf sich selbst und die eigene Entscheidung, ist verantwortlich für sein eigenes Herz und die eigene Gedankenhygiene.

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