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Zwischen Alltag und Ewigkeit

Einfach mal raus – 5 Tipps für deine Auszeit

Bild mit Strand und Meer

Manchmal muss man einfach mal aus dem gewohnten Umfeld raus – und wenn es nur eine andere Unterkunft als das eigene Zuhause ist. Mal Urlaub allein machen, Abstand zu den Herausforderungen des Alltags bekommen, über den Tellerrand schauen, eine Pause machen.

Nachdem ich letzten Juni vier Tage für mich freigeschaufelt hatte und ein Hotel im brandenburgischen Nirgendwo sowie eine Unterkunft bei Bekannten in der Stadt gebucht hatte, fand ich mich die meiste Zeit an meinem Handy wieder.

Den ersten Tag war ich in meiner Rolle als Familienmanagerin tätig, vervollständigte Kalender und Aufgabenlisten und schrieb Textnachrichten an meine Familienmitglieder. Mit der Zeit störte mich das altmodische Ambiente des Hotelzimmers mehr als ich gedacht hätte. Ich freute mich dennoch an dem schönen warmen Braunton der Wände und dem durch die weißen Gardinen einfallenden Tageslicht und versank für die nächsten Stunden in meinem mitgebrachten Roman. Ansonsten zog es mich nach draußen in die kleinen Läden des Ortes. Viel gab es dort nicht. Ein paar Besorgungen, die ich zu machen hatte, fielen mir dennoch ein. Shopping als Kompensation für innere Leere. Ich ließ es zu.

Als ich am dritten Tag zu meinen Bekannten in die große Stadt wechselte, war ich innerlich schon etwas ruhiger. Ich betete, ließ mich von einem Buch im Regal inspirieren und kaufte mir was zu Essen im Bioladen um die Ecke. Dann traf ich mich noch mit Freundinnen und schon waren meine vier Tage um. Und ich war irgendwie enttäuscht.

So richtig zur Ruhe gekommen war ich nicht, aber ich war auch völlig planlos und gestresst in diese Zeit gestartet. Wir hatten eine schwere Zeit mit vielen Verlusten hinter uns, waren gerade umgezogen und bei mir war einfach die Luft raus. Ich wollte nur noch allein sein und lesen. Es war okay, aber das nächste Mal möchte ich mehr aus meiner Auszeit herausholen und sie fokussierter angehen.

Man kann ja aus allem etwas lernen und so habe ich aus meiner Auszeit Folgendes mitgenommen:

  • Mach dir einen Plan, wie du deine Auszeit gestalten möchtest.
  • Investiere Zeit in die Auswahl des Ortes.
  • Organisiere, was noch zu organisieren ist vorher und delegiere Aufgaben an deine Familienmitglieder.
  • Verzichte bewusst auf das, womit du dich sonst ablenkst und belohnst, was dich aber nicht wirklich entspannt (in meinem Fall: Handy und Shopping).
  • Überlege dir, was gute Arten der Entspannung für dich sind, z.B. ein Spaziergang, Treffen mit Freunden, eine Kosmetikbehandlung, ein gutes Buch.

Zum Thema inspiriert haben mich folgende Podcasts/Bücher/Lieder:

  • Meine Lieblingspredigten für mittellange Autofahrten: John Mark Comers Teaching Podcast: Practicing the Way (Spotify), als Buch auch auf Deutsch erhältlich:
  • Leben vom Meister lernen: Practicing the Way
  • Drin blättern und nachdenken: Bianka Bleier: Das Leben feiern
  • Reinhören und Augen schließen: das Lied Rest” von TobyMac (Spotify)
  • Praktischer Guide: Julia Warkentin: 30 Tage Stress-Detox: Eine Anleitung zum Auftanken und Loslassen

Apropos: Wenn du Buchtipps oder Ähnliches hast, schreib es doch gern in die Kommentare. Ich würde gern eine Linksammlung zum Thema Auszeit & Reflexion erstellen.

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